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In letzter Zeit durften wir bei uns in der Klinik wieder viele treue „graue Schnauzen“ und betagte Samtpfoten begrüßen. Das hat uns daran erinnert, wie wertvoll – aber auch herausfordernd – die späten Jahre unserer tierischen Begleiter sind.
Altern ist keine Krankheit, aber es bringt Veränderungen mit sich, die wir gemeinsam meistern können. Hier ist unser Leitfaden, wie Sie Ihren Senioren zu Hause unterstützen:
Hunde zeigen Schmerzen oft sehr subtil. Ein „Er wird halt alt und langsamer“ ist häufig eigentlich ein „Es zwickt in den Gelenken“.
Gelenk-Check: Achten Sie auf Steifheit nach dem Aufstehen. Moderne Schmerztherapien und Physiotherapie können hier wahre Wunder bewirken und die Lebensqualität massiv steigern.
Kopf-Training: Wenn die großen Runden zu anstrengend werden, lasten Sie Ihren Hund geistig aus. Suchspiele oder kleine Trick-Einheiten halten das Gehirn fit.
Sinneswandel: Seh- und Hörkraft lassen nach. Erschrecken Sie Ihren Hund nicht und führen Sie ihn in fremder Umgebung lieber an der Leine.

Katzen sind Meister im Verbergen von Beschwerden. Oft bemerken Besitzer Veränderungen erst sehr spät.
Der "Sprungtest": Zögert Ihre Katze vor dem Sprung auf das Sofa oder nutzt sie Zwischenstufen? Arthrose ist bei Seniorkatzen extrem häufig.
Nieren & Co.: Erhöhter Durst oder Gewichtsverlust trotz gutem Appetit können Anzeichen für die Niere oder die Schilddrüse sein. Ein kleiner Blutcheck gibt hier schnell Gewissheit.
Wellness-Upgrade: Erhöhte Futternäpfe und eine weichere Unterlage am Schlafplatz werden im Alter sehr geschätzt.
Genau wie bei uns Menschen wird im Alter das „innere Thermostat“ etwas träger. Senioren-Tiere leiden deutlich stärker unter extremen Temperaturen oder schnellen Wetterumschwüngen.
Hitze & Kälte: Das Herz-Kreislauf-System braucht länger, um sich anzupassen. Sorgen Sie im Sommer für kühle Schattenplätze und vermeiden Sie Spaziergänge in der Mittagshitze. Im Winter hilft ein Mantel dabei, die Muskulatur warmzuhalten und den Kreislauf zu entlasten.
Kreislauf-Check: Achten Sie auf Anzeichen wie plötzliche Schlappheit, Hecheln ohne Belastung oder blasse Schleimhäute. Ein stabiler Kreislauf ist das Fundament für Vitalität – wir beraten Sie gerne zu unterstützenden Möglichkeiten, um Herz und Gefäße fit zu halten.
Da wir in der Klinik aktuell viele ältere Patienten mit chronischen Leiden betreuen, raten wir zur präventiven Blutuntersuchung.
Warum? Viele Altersleiden lassen sich im Frühstadium hervorragend managen. Oft können wir durch eine gezielte Futterumstellung oder leichte Medikation dafür sorgen, dass Ihr Tier noch viele glückliche und schmerzfreie Jahre vor sich hat.
Haben Sie Fragen zum Verhalten Ihres Seniors? Sprechen Sie uns beim nächsten Besuch einfach an oder vereinbaren Sie einen Termin für einen Alters-Check-up. Wir nehmen uns Zeit für Ihre treuen Gefährten!